Preloader image Fräulein mit Brille

Da werd’ ich putzteufelswild

Sommer! Und zum Glück Zeit für nonstop heruntergelassene Rollläden. Denn sonst sähe man am Ende noch die ganzen Schlieren auf den Fensterscheiben, die doch gar nicht so sauber sind, wie man es eigentlich annahm. Mit Grillenzirpen im Ohr und einem kühlen Getränk in Griffweite, mit Müßiggang und bester Laune läuft es mir plötzlich eiskalt den Rücken runter. Ich habe da nämlich was vergessen. Verpasst. Völlig verschlafen. Den Frühjahrsputz! Oha.

Aber was klebriger Blütenstaub und Endlich-frisches-Gras-Erde-Oh-die-Blumen-Fingertapser im Frühling, sind Spritzer von Wassermelone, Erd-, Him-, Heidelbeeren (letztere besonders fies) und Sonnencreme im Sommer. Im Frühling hat sie begonnen, die Streifenzeit, jetzt erlebt sie ihre heiße Phase. Nein, nicht DIE Streifen. Keine „Tanlines“ oder Ärmelabdrücke auf edel blasser Haut. Streifen und Schlieren auf Brillengläsern. Jetzt wird’s Tag! Darum geht’s heute also. Um saubere Brillengläser, und wie sie Wirklichkeit werden. Denn sie sind tatsächlich kein Mythos, auch, wenn man es von Zeit zu Zeit vermuten könnte.

Apollo, KBL und Funk Food mit Putztüchern: Brille putzen mit dem Brillenfräulein

Streifenfreier Sommerlook für die Nase

Wer jetzt „uäääh!“ ruft: Tut mir leid. Ich gehöre zum #Teamsommersauber, und ich liebe sonnengetrocknete Wäsche im Schrank und streifenfreien Sommerlook auf der Nase. Deshalb habe ich mir den Fräulein’schen Brillenpark vorgenommen. Herausgekommen ist der (leicht verspätete) Brillenfräulein-Intensiv-Investigativ-Brillenreinigungs-Sommersonnenfrühjahrsputz mit Testcharakter.

Will sagen: Ich habe für Euch geputzt. Groß reine gemacht. Gewischt und gerubbelt, gerieben und gehaucht und genau dokumentiert, was wie sauber macht. Dazu habe ich mir den Fräulein’schen Brillenfundus in unterschiedlichen Sauber- bzw. Schmutzigkeitsgraden vorgenommen, verschiedenste Putztechniken angewandt und -utensilien eingesetzt. Ausnahmsweise! Eigentlich weiß ich ja, welches die einzig wahre, wirklich wirksame und „erlaubte“ Methode ist, um die Brille sauber zu bekommen – ohne dass den empfindlichen Gläsern Kratzer drohen oder dass Schlieren zurückbleiben. Dazu aber später mehr.

Die Brillenfräulein-Intensiv-Investigativ-Brillenreinigungs-Sommersonnenfrühjahrsputz-Techniken:

  • zackzackiges T-Shirt-Reiben
  • gibmalschnell Papiertaschentuch-Rubbeln
  • schnelles To-go-Brillenputztuchwischeln
  • gut gemeintes Hauchpolieren
  • hingebungsvolles Wasser-Spüli-Tuch-Putzen
  • intensives Zahnbürstenschrubben
  • professionelles Angeber-Ultraschall-Reinigen

Die Brillenfräulein-Intensiv-Investigativ-Brillenreinigungs-Sommersonnenfrühjahrsputz-Utensilien:

  • T-Shirt
  • Papiertaschentuch
  • Mikrofasertuch, (Halb-)Leinengeschirrtuch, Wasser, Spülmittel
  • Handzahnbürste (nicht elektrisch)
  • Brillenputztücher aus dem Drogeriemarkt
  • Ultraschall-Reinigungsgerät

Das Brillenfräulein-Intensiv-Investigativ-Brillenreinigungs-Sommersonnenfrühjahrsputz-Ergebnis:

Im Vergleich: Putztechniken 1 bis 6, siehe oben. Wertungsprozentpunkte für: Zeitaufwand, Ressourcenschonung, Sauberkeitsfaktor, Langzeitwirkung, Mobilitätsaspekt.

Funk Food mit Flecken: Brille putzen mit dem Brillenfräulein

Brille putzen mit dem Brillenfräulein

3, 2, 1 … PUTZ! Der große Test

Putztechnik 1: zackzackiges T-Shirt-Reiben

Du bist unterwegs. Du hast einen fiesen Fleck auf der Brille. Was tust du? Du greifst zum T-Shirt (wahlweise zur Bluse, zum Hemd, zum Hoodie, Sweater, was auch immer du eben grade an dir trägst und was aus Baumwolle oder ähnlichem Material ist). Ja, das geht schnell, ja, du hast dieses „Putztuch“ immer griffbereit bei dir. Nein, es ist nicht perfekt. Es ist noch nicht mal gut. Ich habe es ausprobiert, ausnahmsweise, um einen vollständigen Test und halbwegs objektiven Vergleich zu haben. Aber mal ganz abgesehen davon, dass du in trockenem Zustand die Fett- und Schmutzreste auf den Gläsern wirklich nur ordentlich verreibst, tust du noch etwas anderes – du reibst kleine Staubkörnchen nämlich mit schön viel Druck (anders wird’s ja nicht mal annähernd „sauber“) über die empfindliche Oberfläche.

Ok, dein Optiker, deine Brillenfachfrau hat dir gesagt, deine Gläsern seien robust und kaum kratzeranfällig. Das stimmt wahrscheinlich, aber „mit Gewalt geht alles“, wie mein Papa gerne sagt, und in diesem Fall geht es ganz leicht. Staubkörner und Schmutzpartikel sorgen beim Reiben mit den Textilien auf lange Sicht für ordentliche Beschädigungen der Gläser. Punkt. Wenn du also lange viel Freude an deiner Brille haben willst: Lass das T-Shirt in Ruhe. Ist übrigens auch besser fürs Shirt, es leiert nicht aus, bekommt keine Flecken oder sogar Risse.

(1) Zeitaufwand

(1) Ressourcenschonung

(1) Sauberkeitsfaktor

(1) Langzeitwirkung

(1) Mobilitätsaspekt

Putztechnik 2: gibmalschnell Papiertaschentuch-Rubbeln

Fängt fast genauso an wie das T-Shirt-Reiben. Du bist unterwegs, hast alle Hände voll und Flecken auf der Brille. Kein Wasserhahn weit und breit, kein Bad, kein nichts. Du wühlst in deinen Taschen nach einem Papiertaschentuch. Wenn du Glück hast, findest du ein sauberes; wenn nicht … naja. Kannst du dir denken, wie lecker das ggf. wird und wie effektiv das ist. Konzentrieren wir uns auf die saubere Variante. Ich probiere das also, rubble hin und her und links und rechts. Was passiert? Ich verteile wieder mal einfach alles schön über die Gläser, sodass ich am Ende noch weniger sehe als vorher. Vielleicht mit Spucke? Nass soll ja helfen.

Ok Leute. Das ist nicht nur unappetitlich, vor allem in der Öffentlichkeit, das ist auch nix. Gleicher Effekt wie beim T-Shirt: Der Schmutz wird gleichmäßig verteilt, Staubkörnchen und anderes kräftig über die glatte und möglicherweise mehrfach und teuer beschichtete Oberfläche gewischt. Noch dazu sind in Papiertaschentüchern mineralische Füllstoffe enthalten, die zusätzlich wie Schleifpapier wirken.Funk Food mit Taschentuchen: Brille putzen mit dem Brillenfräulein

Kratzer to come! Das sieht auf die Dauer übel aus und zerstört die Gläser. Dazu kommen die nervigen Taschentuchflusen, die sich, je nachdem, wie lange sich das besagte Stück schon in welcher Umgebung befunden hat, hübsch über die gesamte Brille verteilen. Noch mehr Staub statt Sauberkeit. Hatschi. Und: Zellstoff ist mies für die Umwelt, darf nicht in die Toilette, erst recht nicht einfach auf den Boden und je nach Schmutzgrad der Brille brauchst du mehrere. Fazit: Taschentücher sind zum Naseputzen da. Oder vielleicht noch zum Abwischen, wenn die Sitzgelegenheit verdreckt ist. Aber nicht zum Brilleputzen.

(2) Zeitaufwand

(2) Ressourcenschonung

(2) Sauberkeitsfaktor

(2) Langzeitwirkung

(2) Mobilitätsaspekt

Putztechnik 3: schnelles To-go-Brillenputztuchwischeln

Papier- bzw. Folientütchen auf, feuchtes Putztuch raus, und jetzt: Gas geben. Denn das Ding trocknet schneller, als ich dreimal hintereinander Brillenputztuch sagen kann. Und wenn es erst mal trocken ist, dann ist das kein Putzen mehr, sondern mutwillige Brillenglaszerstörung. Jedenfalls, feucht ist schon mal besser als trocken (lalala) (jahaa! Entschuldigung). Aber – so richtig super ist es auch nicht. Erstens stinkt es bestialisch und brutal chemisch, zweitens hinterlässt es trotzdem Streifen. Und weil es so schnell trocknet, ist auf den Gläsern nichts, was ich mit z. B. mit einem Mikrofasertuch noch nachreiben könnte. Es bleiben: Schlieren, verwischte Dreckreste, und ein Haufen Müll. Das Tütchen, außen Papier, innen beschichtet, das jetzt getrocknete Tüchlein, je nachdem vielleicht doch noch ein Taschentuch zum Nachreiben … Nee, Leute, ernsthaft: Lasst das, bitte.Putzutensilien für KBL, Apollo und Funk: Brille putzen mit dem Brillenfräulein Lasst diese To-Go-Brillenputztücher in der Drogerie stehen. Denn erstmal müsst ihr die greifbar haben, also überall hin verteilen, dann werden die Dinger mit zunehmendem Alter nicht grade besser, auch wenn sie eingepackt sind. Und dann behaupten zwar diverse Tests mittlerweile, dass das Tüchlein to go an sich den Gläsern nicht schadet; aber sauber geputzt kriegt sie’s eben auch nicht. Dann doch lieber auf Monstermüll verzichten.

(3) Zeitaufwand

(3) Ressourcenschonung

(3) Sauberkeitsfaktor

(3) Langzeitwirkung

(3) Mobilitätsaspekt

Putztechnik 4: gut gemeintes Hauchpolieren

Erinnert an „Moment, du hast da was“ und Tante Hildegunde, das Taschentuch, die Spucke und die Wangen. Bäh bäh. Dieses HAHAAAA aufs Brillenglas sieht nicht unbedingt professionell aus, ist für Umstehende mitunter auch olfaktorisch kein Vergnügen (war Knoblauch im Mittagessen?) – ja und dann bleibt immer noch die Frage, womit nach dem Angehauche denn poliert wird. Ganz Clevere nehmen ein textiles Brillenputztuch, wie es bei jedem Brillenkauf im Etui mitgeliefert wird. Kolleginnen und Kollegen: Ihr seid auf dem richtigen Weg. Mikrofaser ist schon mal nicht schlecht. Aber der Atemhauch, obwohl er auch ohne feuchte Aussprache nicht ganz trocken ist, reicht nicht aus. Viel zu schnell sind die Gläser wieder trocken, oder zumindest sind sie nicht feucht bzw. nass genug, um das Glas unfall- und schadenfrei sauber polieren zu können. Geht also irgendwie, geht aber nicht gut. Hm. Eher nein.

KBL und Mikrofasertuch: Brille putzen mit dem BrillenfräuleinTextilreinigung für KBL: Brille putzen mit dem Brillenfräulein

(4) Zeitaufwand

(4) Ressourcenschonung

(4) Sauberkeitsfaktor

(4) Langzeitwirkung

(4) Mobilitätsaspekt

Putztechnik 5: hingebungsvolles Wasser-Spüli-Tuch-Putzen

Funktioniert folgendermaßen: Brille unter lauwarmes Wasser halten, Wasser ausstellen. Einen Tropfen flüssiges Spülmittel auf jedes Brillenglas geben (ein Tropfen reicht! Ein kleiner, kein Spülwasser-Spüli-Tropfen), mit nassen Händen und kreisenden (oder ovalen, rechteckigen, egal) Bewegungen sanft säubern. Dann den Spülischaum gut abspülen, Brille kurz abtropfen lassen. Mit einem trockenen, fusselfreien und sauberen Tuch, am besten aus Mikrofaser oder Leinen, kurz nachwischen. Meist sind die Gläser schnell trocken, sodass das wirklich nur noch Feinarbeit ist. Und je nach Kalkgehalt im Wasser sollten die Tropfen tatsächlich gut entfernt werden, Tipp von mir. Schließlich saubere Brille aufsetzen, hurra rufen.

Anmerkung zur Ressourcenschonung: Bitte das Wasser nicht die ganze Zeit laufen lassen und mit dem Spülmittel sparen. Danke. Apropos Wasser und Spüli, das ist dann auch der Nachteil. Diese Kombination macht die Brille wirklich sauber. Aber nicht immer, vor allem unterwegs, sind diese beiden verfügbar. Zur Not geht’s auch ohne Spüli und beispielsweise mit einem kleinen Schluck aus der Wasserflasche.

Spüli und Funk Food: Brille putzen mit dem BrillenfräuleinSpüli und Funk Food: Brille putzen mit dem Brillenfräulein

(5) Zeitaufwand

(5) Ressourcenschonung

(5) Sauberkeitsfaktor

(5) Langzeitwirkung

(5) Mobilitätsaspekt

Putztechnik 6: intensives Zahnbürstenschrubben

Mooooment. Erst lesen, dann putzen. Denn ich meine damit ausschließlich Bügel und Scharniere. Nicht etwa die nächste Zahnbürste schnappen und auf den Gläsern wild drauf los schrubben! Das wäre fatal. Dafür besser Putztechnik 5 anwenden. Und wenn ihr sowieso grade mit Wasser und Spüli hantiert, dann nehmt euch eine Zahnbürste (ich würde ehrlich gesagt eine neue kaufen, weil gebrauchte eben doch noch Zahnpastereste zwischen den Borsten verstecken) und geht in alle Ecken und Winkel. Denn Schweiß, Cremes und MakeUp setzen sich fest, vor allem in den kleinen Schräubchen, an den Bügeln und vor allem in den Scharnieren und eben allen feinen Ritzen und Rillen. Wenn die Fassung dann auch noch eine nicht ganz glatte Oberfläche hat, wird’s mit bloßen Händen schier unmöglich, alles sauber zu bekommen. Die Zahnbürste leistet hier ganze Arbeit. Klasse. Ob weiche, mittlere oder harte Borsten müsst ihr nach eigenem Gefühl ausprobieren. Auch hier übrigens bitte das Wasser zwischendurch abstellen.

(6) Zeitaufwand

(6) Ressourcenschonung

(6) Sauberkeitsfaktor

(6) Langzeitwirkung

(6) Mobilitätsaspekt

Putztechnik 7: professionelles Angeber-Ultraschall-Reinigen

Das ist was für Sauberkeitsfanatiker, Leute mit Putzfimmel oder einfach all jene, die sich mal wieder eine RICHTIG und hygienisch saubere Brille wünschen. Aufgrund des doch etwas umfangreicheren Brillenfuhrparks habe ich mir als Brillenfräulein ein solches Gerät selbst zugelegt; ihr könnt aber auch jederzeit zum Optiker oder Brillenladen eures Vertrauens und dort darum bitten, dass eure Brille ein Bad nehmen darf. Denn Ultraschall hat einen ultra unschlagbaren Vorteil, oder sogar zwei: Das Putzen geht fast von allein, und es wirkt bis in die kleinsten Windungen auch an von Hand nicht erreichbaren bzw. schwer zugänglichen Stellen. Warum? Ganz einfach. Weil die Brille komplett im Wasserbad liegt. Und das ohne Chemie; reines Wasser reicht, oder am besten auch hier angereichert mit einem kleinen Tropfen Spülmittel. Top! Keine Bürsten oder Tücher können der Brille etwas anhaben.

Mein Tipp für die größtmögliche Reinigungswirkung: Lasst die Kunststoffwanne beiseite und legt die Brille vorsichtig direkt in den Edelstahlbehälter. Zumindest, wenn ihr Acetatbrillen reinigt. Bei Metallbrillen bitte dann doch den Kunststoffträger einsetzen.Wenn die Brille wirklich, also wirklich richtig schmutzig ist, könnt ihr sie auch ein zweites Mal baden. Bitte zwischen beiden Reinigungsvorgängen zwei Minuten warten und frisches Wasser verwenden. Übrigens, wenn die Bügel aus einem anderen Material sind, das sich für diese Reinigung nicht eignet, könnt ihr die Brille einfach an den Bügel festhalten und nur die Gläser und Nasenauflage ins Bad tauchen. Den Deckel könnt ihr ruhig offen lassen.Nach dem Bad kurz mit (wie gehabt) trockenem, sauberen Mikrofasertuch trocknen, fertig.

Brillenreiniger Ultraschall: Brille putzen mit dem Brillenfräulein Korb vom Brillenreiniger Ultraschall: Brille putzen mit dem Brillenfräulein

Wenn ihr euch ein solches Gerät gönnen wollt – ich habe mich auf den Rat des Profis verlassen und bin da für Tipps in Bezug auf Marken und Funktionen überfragt. Meins tut, was es soll, und das zuverlässig und jederzeit zu meiner vollsten Zufriedenheit. Note 1. Und das auch in diesem Test.

(7) Zeitaufwand

(7) Ressourcenschonung

(7) Sauberkeitsfaktor

(7) Langzeitwirkung

(7) Mobilitätsaspekt

Trocken-Tücken, Putz-Pannen, Reinigungs-Risiken

  • Fusseliges Tuch hinterlässt – nun, genau das. Fussel und Flusen und Härchen auf der Brille. Lösung: noch nicht in Sicht. Was hilft: (neue) Mikrofasertücher unbedingt mehrmals vorher waschen. Bitte ohne Weichspüler, der wirkt kontraproduktiv zur Mikrofaser.
  • Spülmittel yay, Spülbalsam nay. Aufgepasst: Bei der Verwendung des oft zitierten Tropfens Spüli unbedingt darauf achten, dass ihr kein hautpflegendes Balsam verwendet. Das hinterlässt übel schmierige Schlieren, weil zu viel Öle, Pflegestoffe & Co.
  • Die Papiertaschentuch-Falle: dem Spüli-Gate nicht unähnlich. Auch hier gibt es die normale und die nasenpflegende Balsamvariante. Finger weg von Balsam, Dufttüchern & Co., denn das verschmiert alles entsetzlich. Ihr wundert euch, warum zur Hölle dieser Film auf den Gläsern sitzt, und weg bekommt ihr ihn auch nur mit Mühe. Hinfort!

Der Testsieger

Tusch, Trommelwirbel, Atem anhalten … Testsieger über alle Kategorien hinweg? Ganz klar das hingebungsvolle Wasser-Spüli-Tuch-Putzen. Denn auch wenn über das Ultraschall-Reinigungsergebnis nichts kommt, so ist mir das doch oft zu viel Geraffel. Ich bin nun mal kein Optiker, der das Ding jeden Tag bedient und einfach in der Küche stehen hat (Himmel nein, nicht noch ein Gerät). Deshalb ist fürs schnelle „oaaar schon wieder schmutzig“ eben doch der Griff zu Wasser, Spülmittel und Mikrofaser- oder Leintuch am besten geeignet. Für mich und meine Brillen. Wenn du eine andere Idee oder Erfahrung gemacht hast: Verrätst du’s uns? Wir können ja alle davon profitieren. Im Sommer, im Frühling, im Herbst sowieso und im Winter auch.

Funk Food, KBL, Apollo: Brille putzen mit dem Brillenfräulein

Derweil ziehe ich mal den Rollladen hoch, denn der Sommer macht Regenpause. Die Wetter-App warnt vor Starkregen, und die Brille, naja. Brillenträgern muss ich nicht erklären, was Regen auf der Brille heißt. Randnotiz: Einfach nur regentropfennasse Brillengläser bitte auch nicht einfach trocken reiben. Der Schmutz haftet zwischen den Tropfen und ist noch nicht entfernt. Lieber unter fließendes Wasser halten. Und jetzt ist dann auch gut. Ich muss da mal eben diesen Fleck …

(putzend ab)

Disclaimer: Alle Utensilien wurden von mir selbst käuflich erworben, die Ergebnisse sind aus eigenen Erfahrungen niedergeschriebene persönliche Eindrücke und Gewähr gibt’s auch keine. Sollte euch beim Putzen ein kleineres oder größeres Missgeschick passieren, wendet euch bitte an den Optiker oder die Fachfrau eures Vertrauens.

Zum Weiterlesen: 

Das Kuratorium Gutes Sehen e. V. verrät Tipps zur Brillenreinigung.

Zeiss denkt sogar an die Haustierbesitzer.

Der NDR hat feuchte Brillenputztücher getestet.

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