Preloader image Fräulein mit Brille

Liebeserklärung an den Buchstaben L

Ich habe Lippenstift aufgelegt. Mag sein, dass das als völlig irrelevant und „too much information“ in die große weite Welt eingehen wird. Tu’ ich aber so selten, dass es eine Erwähnung und einen Blogbeitragseinstieg wert ist. Ich trage also Lippenstift, und auch, wenn mich sämtliche Fashionblogger und Kosmetikmarketingmenschen jetzt kopfüber an die Wand nageln: Ich würde sagen, er ist, äh, leuchtorange. Und warum trage ich nun leuchtorangen Lippenstift, und warum erzähle ich das? Weil es etwas zu feiern gibt. Meine eigene kleine Feier, für meine erste Brillenfräulein-Kooperation. Lucky me! 

Lunor V/A Mod. 111 col. AG - Brillenfräulein & Brillenmanufaktur Lunor

Wobei Leuchtorange und Lunor nicht so ganz zusammenpassen. Aber von vorn. Kooperation also. Mit wem denn? Habe ich eben schon subtil einfließen lassen. Mit der Brillenmanufaktur Lunor, „Vintage, das Original“, Brillen aus dem Schwarzwald, made in Germany und auf der Nase zum Beispiel von Johnny Depp (oho!), Uma Thurman und Daniel Craig. Lunor wie „Lunettes d’Or“, Brillen aus Gold, und tatsächlich waren die ersten Lunor-Brillen aus Bad Liebenzell aus Gold gefertigt. Luxus pur.

Wie Lunor bei mir landen konnte

Zweimal taucht er in der Brille auf, dreimal sogar im Brillenfräulein und gleich zu Beginn einmal in Lunor. Mit ihm beginnen die schönsten Dinge der Welt:

  • Liebe
  • Lust
  • Leidenschaft
  • Lachen
  • Licht
  • Leichtigkeit

Der Buchstabe L ist schon ein lustiger, liebenswerter Geselle. Und luxuriöse Gestelle, die fertigt wiederum Lunor. Schön, bis ins Detail großartig verarbeitet, nur eines eher nicht: mordsmäßig auffällig. Deshalb eingangs meine Skepsis in Sachen Leuchtorange. Sorry, Lunor! Aber ich mag’s eben bunt. Und ich mag’s schön. Schöne Dinge sind lecker oder luftig oder leicht oder einfach ein Laib Brot, ein Teller Linsen, das große Los, gute Laune, mit Leib und Seele, ein lupenreiner Hattrick. Langer Rede sehr kurze Zusammenfassung: Ich mag das L, und ich mag Lunor. Vielleicht, weil die Brillen dort nicht einfach so entstehen. Nahaain, da braucht es schon 200 Arbeitsschritte von der ersten Skizze bis zur letzten Politur. Pro Fassung. Unfassbar … Zweihundert, was für ein Aufwand. Das zeigt, wie viel Liebe in Lunor steckt. Davor habe ich Respekt, und das weiß ich zu schätzen.

Lunor V/A Mod. 111 col. AG - Brillenfräulein & Brillenmanufaktur Lunor
Lunor V/A 111 in Antikgold

Deshalb habe ich auch die Modelle, die ich mir mal genauer angucken darf, mit sprichwörtlichen Samthandschuhen aus- und angepackt. Obwohl sie das nicht brauchen, robust sind sie nämlich trotzdem. Auf den ersten Blick sieht man, wie hochwertig die Scharniere gearbeitet sind. Da sitzt und passt alles, wackelt nichts. Aber das alles war ja jetzt nur das Vorgeplänkel. Los jetzt! Der Look, der Look!

Der ist Vintage. Logisch. „Vintage, das Original“ haben sie sich nicht umsonst ins Unternehmensmotto geschrieben. Antike Anmutungen, Retro-Look, für Laien wie mich ist kaum zu unterscheiden, ob es sich bei einem Modell um „echt alt“ oder „ganz neu, aber sieht noch so aus wie einst“ handelt.

Denk jetzt nicht an lila Lavendel

Funktioniert eher so mittelprächtig, nicht wahr? Normalerweise sind das ja die rosa Elefanten, glaube ich; ist auch nicht wichtig. Jedenfalls, lila Lavendel. Der bewirkt in dieser Überschrift bei euch garantiert das, was Steve Jobs bei mir und Lunor tut. Seit ich weiß, dass die typische Jobs-Brille eine Lunor war, geht mir das nämlich nicht mehr aus dem Kopf. Höre ich Lunor, denke ich an den Apfelguru. Dabei ist Lunor noch viel mehr … Aber das wusste ich nicht, bis ich zwölf Modelle vor mir ausgebreitet habe. Acetat machen sie auch! Siehste mal, das hätte ich gar nicht gedacht.

Randlos hinterlässt mich ja meistens ratlos. Ist einfach nicht so meins. Wirkt so … unauffällig. Gut, dass die Schwarzwälder das wissen und gar nicht erst versuchen, mir so eine auf die Nase zu setzen. Stattdessen probiere ich sehr rund und sehr eckig, sehr pilotig und sehr gülden und – na, das werdet ihr noch lesen. Heute geht’s ja nur mal ums Auspacken.

Lalala, was sagen bloß die Leute?

Apropos auspacken. Ehrlich, so viel habe ich mir im Vorfeld noch selten Gedanken über einen Blogbeitrag gemacht. Beziehungsweise eher um das, was wohl die Leute denken werden. Schlussendlich habe ich mich vor mich selbst hingestellt und mich gefragt, hey, Brillenfräulein, sach mal, geht’s noch? Was willste denn? Du magst die Marke, die Marke mag dich, ihr habt die Zusammenarbeit per virtuellem Handschlag besiegelt, wie man das eben so macht. Wo liegt jetzt das Problem? Nirgends. Es gibt keins. Denn ich tue das hier gern, und werde in Zukunft noch öfter davon erzählen. Liegt ganz bei euch, ob ihr mir jetzt den Rücken kehrt oder die Treue haltet. Über Letzteres würde ich mich freuen, nicht nur, weil Letzteres mit L anfängt.

Aber aber, gekauft! Beeinflusst! Nicht authentisch! – Lasse redn. Nur noch mal, weil mir das wichtig ist: Ich bin nicht gekauft (weil gar kein Geld fließt), ich bin nicht beeinflusst, weil ich mich aus freien Stücken dazu entschieden habe und die Brillen mit ihren Geschichten dahinter wirklich mag. Auch wenn (oder gerade weil) sie sich so von meinen „üblichen Verdächtigen“ unterscheiden. Wie das im Detail aussieht, davon lest ihr bald mehr. Hoffentlich mit Lust und Laune.

Und Lunor: Willkommen beim Brillenfräulein. Setzt euch, nehmt euch ’nen Apfel, oder auch zwei. Schön, dass ihr da seid.

Lunor V/A 111 in Antikgold – Brillenfräulein & Brillenmanufaktur Lunor
Huiii! Da kommt viel Tolles auf uns zu.

Das Brillenfräulein trägt hier und heute: Lunor V/A Modell 111 in Antikgold; Bügel aus Acetat und Metall im leichten Schildpatt-Look, Pads aus reinem Titan (das übrigens habe ich so auch noch nicht gesehen oder getragen; super angenehm)

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Unterstützung mit der Brillenmanufaktur Lunor entstanden.

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